Landrat

Robert Niedergesaess

Robert Niedergesäß wurde am 18. Februar 1971 in München geboren und wohnt seitdem in Baldham und Vaterstetten. Seine Familie lebt seit über 85 Jahren in Baldham. Die Großeltern mütterlicherseits hatten in Baldham eine Gastwirtschaft („Gasthof Loidl“, jetzt „Poseidon“) mit Metzgerei und Landwirtschaft, seine Großeltern väterlicherseits eine Bäckerei.

Nach dem Besuch der Grundschule an der Brunnenstraße in Baldham, machte er 1990 sein Abitur am Humboldt-Gymnasium Vaterstetten. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss als Diplom-Volkswirt ab. Im Anschluss daran arbeitete er im Münchner Büro einer weltweit tätigen Personalberatungsgesellschaft.

1988 begann Robert Niedergesäß, sich kommunalpolitisch zu engagieren. Von 1991 bis 1997 war er u.a. Vorsitzender der Jungen Union Vaterstetten. In den Gemeinderat wurde er erstmals 1996 gewählt - auf Anhieb mit dem zweitbesten Ergebnis aller Kandidaten. Die CSU-Fraktion machte den damals 25-Jährigen sofort zu ihrem stellvertretenden Vorsitzenden.

Am Tag seines 30. Geburtstags - am 18. Februar 2001 - wurde Robert Niedergesäß mit 57,7 % der Stimmen im ersten Wahlgang gegen den damaligen Amtsinhaber zum 1. Bürgermeister der Gemeinde Vaterstetten gewählt.

Seit dem Unfalltod von Herrmann Bichlmaier im Dezember 1988 fand die Bürgermeisterwahl in Vaterstetten bei uns stets ein Jahr vor der regulären Kommunalwahl statt. Robert Niedergesäß wollte wieder einen „Gleichklang“ von Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl herstellen. Deshalb verkürzte er seine eigentlich sechs Jahre dauernde erste Amtszeit auf ein Jahr und stellte sich - zeitgleich mit dem Gemeinderat - am 3. März 2002 erneut zur Wahl. Mit 77 % der Stimmen wurde er gegen zwei Mitbewerber in seinem Amt bestätigt. An diesem Tag wurde Robert Niedergesäß auch erstmals in den Ebersberger Kreistag gewählt. Bei der Kommunalwahl am 2. März 2008 errang er 75,2 % gegen die gemeinsame Kandidatin von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Freie Wählern und der Bürgerinitiative „Zukunft besser planen“.

Am 28. April 2013 wurde Robert Niedergesäß als Nachfolger von Gottlieb Fauth zum Landrat des Landkreises Ebersberg gewählt - mit 50,96 Prozent gegen den SPD-Kandidaten, der auf 49,04 Prozent kam. Die Differenz betrug 801 Stimmen. In Vaterstetten stimmten 66,62 Prozent der Wähler für „ihren“ Bürgermeister.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau Alexa hat Robert Niedergesäß drei Kinder: Amelie, Nicolas und Emma. Die fünfköpfige Familie, zu der auch die Hundedamen Paula und Lilli gehören, wohnt in Baldham.

Wenn er nach seinen Hobbies gefragt wird, gibt Robert Niedergesäß immer die gleiche Antwort: „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.“ In der Tat bleibt ihm neben dem Amt des Landrats und der Familie kaum noch Zeit für andere Dinge. Momentan ist er schon froh, wenn er ab und zu die Heimspiele des FC Bayern besuchen und gelegentlich in Opern und Konzerte gehen kann. „Dennoch habe ich keinen Tag meine Entscheidung, in die Kommunalpolitik gegangen zu sein, bereut. Ich finde es faszinierend, dass man hier beinahe täglich etwas Positives bewirken kann. Für seine Heimatgemeinde und seinen Heimatlandkreis arbeiten zu dürfen, ist eine große Ehre und zugleich eine spannende Aufgabe, der ich mich auch weiterhin mit ganzer Kraft widmen möchte.“