Presseerklärung von CSU, Freien Wählern und FDP
vom 12. April 2018

CSU, Freie Wähler (FW) und FDP würden sich über eine positive Entscheidung von BMW für dem Standort Parsdorf freuen. Das betonten die Fraktionsvorsitzenden Michael Niebler (CSU) und Roland Meier (FW) sowie FDP-Gemeinderätin Renate Will in einer gemeinsamen Presseerklärung: „BMW ist eine Firma von Weltruf. Wenn solch ein Unternehmen einen neuen Standort in einer bayerischen Gemeinde aufmachen will, dürften das die allermeisten Gemeinderäte fraktionsübergreifend zu Recht als eine Riesenchance ansehen.“

Niebler, Meier und Will kritisierten die „etwas diffuse Abwehrhaltung“ der örtlichen SPD. Selbstverständlich seien vor dem Satzungsbeschluss, also vor der Schaffung von Baurecht, noch eine Reihe von Fragen zu klären. Das habe der Gemeinderat mehrfach deutlich gemacht, und das werde auch erfolgen, wenn BMW tatsächlich den Standort Parsdorf präferieren sollte. Aber es bestehe kein Anlass, jetzt unbegründet Zweifel zu säen und BMW vorzuhalten, sie hätten noch nicht alle Details auf den Tisch gelegt, zumal der Vorstand des Unternehmens noch gar keine Entscheidung getroffen habe. Nach einer positiven Vorstandsentscheidung würden die noch offenen Fragen schnell geklärt und zügig über den Bebauungsplan Beschluss gefasst. Der Zeitplan des Unternehmens sei dabei natürlich von großer Bedeutung.

Ein neues BMW-Logistikzentrum zwischen Parsdorf und Grub würde, so CSU, FW und FDP, auch andere namhafte Firmen anziehen. Jeder Vaterstettener Kommunalpolitiker wisse, dass Vaterstetten nur über vergleichsweise geringe Gewerbesteuereinnahmen verfüge. Man dürfe das aber nicht nur beklagen, sondern müsse auch aktiv das Problem lösen. Die Haltung der SPD, auf „bessere Gelegenheiten“ als BMW zu hoffen, sei etwas vermessen.

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