Familienpolitik

Politik für Familien ist Markenzeichen und Kernkompetenz der CSU Vaterstetten. Wir sind die Familienpartei in Vaterstetten mit klarem Profil und sichtbaren Erfolgen in den letzten zwölf Jahren. So hat die Gemeinde die Zahl der Betreuungsplätze massiv ausgebaut. Im Oktober 2013 standen 727 Kindergartenplätze, 201 Krippenplätze, 287 Hortplätze und 70 weitere Betreuungsplätze in gebundenen Ganztagsklassen an der Grundschule zur Verfügung. Der Bedarf steigt rasant. Wir wollen das Beste für Eltern und Kinder; wir wollen den Familien den oft schwierigen Spagat zwischen Beruf und Kindererziehung erleichtern.

Die Familienpolitik wird auch in den Jahren 2014 bis 2020 das Herzstück unserer Politik bleiben. Wir wollen Vaterstetten zu einer der familienfreundlichsten Gemeinden Oberbayerns machen.

Unsere generellen Leitlinien in der Familienpolitik sind:

  • Familienfreundlichkeit ist ein zentraler Faktor für die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde.
  • Nicht nur aufgrund sinkender Geburtenzahlen braucht die Gesellschaft jedes Kind - jedes Kind braucht viele Chancen und robuste Möglichkeiten, um für sein eigenes Leben eine Perspektive zu entwickeln.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass sich in unserer Gemeinde noch mehr junge Menschen für eine Familie mit Kind entscheiden und optimale Voraussetzungen finden, um hier ihre Zukunft gestalten zu können.
  • Wir wollen, dass sich die Menschen in Vaterstetten wohl fühlen.

Das sind unsere Ziele für die Jahre 2014 bis 2020:

  • Wir setzen uns dafür ein, vorhandene Bildungsangebote für die unterschiedlichen Altersgruppen, also von der Krippe bis zur Erwachsenenbildung weiter auszubauen und die jeweiligen altersspezifischen Angebote untereinander zu vernetzen. Es gibt viele Bereiche, in denen gegenseitiges Lernen möglich ist. Dies kann z.B. eine Helferbörse („Alt hilft Jung, Jung hilft Alt“) oder ein &bdqou;Spielplatz der Generationen&ldqou; sein. Hier wollen wir einen Ideenwettbewerb installieren.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder Platz zum Wohnen und Freiräume zum Spielen im Freien haben. Unsere Spielplätze sollen durch Kinder im Alter zwischen ca. 3 und 13 Jahren auf ihre Kinderfreundlichkeit getestet werden. Neben Sauberkeit und Sicherheit werden Kriterien wie z. B. Spaßfaktor, Vielfalt und das Vorhandensein ausreichender Grünflächen und Bäume untersucht. Im Ergebnis werden die kinderfreundlichsten Spielplätze mit einem Siegel ausgestattet.
  • Wir setzen uns für bezahlbaren Wohnraum für Einheimische ein.
  • Wir setzen uns zusätzlich zu den Schülerlotsen für einen weiteren sicheren Schulweg unserer Kinder ein und denken dabei zum Beispiel an folgendes Modell: Ehrenamtliche Helfer stehen morgens und mittags zu festen Zeiten an festen Stellen und begleiten als „Busfahrer zu Fuß“ die Kinder zur Schule. Es soll bestimmte „Linien“ mit „Halteschildern“ geben, an denen die Schüler „zu- und aussteigen“ können.
  • Wir setzen uns ein für einen Aktionstag „Jugend im Rathaus“, an dem die Jugendlichen die Möglichkeit haben, mit den Spitzen der Vaterstettener Rathausverwaltung und der Politik kommunalpolitische Themen zu diskutieren. So können sich junge Menschen aktiv an der Gestaltung ihrer Lebensräume beteiligen.
  • Wir setzen uns ein für eine optimale Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies erfordert den weiteren Ausbau von Betreuungsplätzen.
  • Wir setzen uns für eine flexiblere Gestaltung der Betreuungszeiten für Kinder, z.B. mit einer sogenannten „Großtagespflege“, ein. Dieses ergänzende Betreuungskonzept geht auf die Bedürfnisse von Eltern ein, die am Wochenende arbeiten müssen oder Dienstzeiten über Nacht haben. Das Konzept kann auf einer Kombination mit einer Tagesstätte und einem Kindertagesstättenträger aus der Gemeinde basieren.
  • Wir setzen uns für einen Elterntreff für alleinerziehende Elternteile ein. Neben den Gruppentreffen sollen Informationsveranstaltungen für alleinerziehende Eltern angeboten werden, in denen sich die Teilnehmer austauschen und beraten können.
  • Wir setzen uns für den Inklusionsgedanken ein, also dafür, dass behinderte und nicht-behinderte Kinder gemeinsam aufwachsen können und miteinander - statt getrennt - leben, z.B. dass die Kinder auch in unserer Gemeinde gemeinsam zur Schule gehen können. Dies könnte z.B. eine Inklusionsklasse in dem neuen Schulgebäude an der Johann-Sebastian-Bach-Straße sein.

Wir sehen, dass die Möglichkeiten in unserer Gemeinde auch angesichts enger finanzieller Spielräume groß sind und auf weite Sicht Früchte tragen - für das Wohl der Kinder und der Familien und damit auch zum Wohle unserer Gemeinde.

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